Oerlikon stärkt seine Technologie- und Marktposition in seinen Kerngeschäftsfeldern und nutzt die aufgrund der Marktschwäche in China anhaltende Konsolidierung im Chemiefasermarkt. Mit der Übernahme des ehemaligen Fleissner Stapelfaser-Technologieportfolios und der dazugehörigen IP-Rechte (Intellectual Property) von Trützschler Nonwovens & Man-Made Fibers GmbH wird das Segment Manmade Fibers zum führenden Anbieter von Technologien und Anlagen im globalen Stapelfasermarkt. Das Segment erweitert damit seine Kompetenzen in der Stapelfasertechnologie und baut seine Kundenbasis und sein Servicegeschäft in diesem Bereich aus. Da Stapelfaserprojekte immer häufiger an Anlagen für die kontinuierliche Polykondensation gekoppelt sind, ist das Segment Manmade Fibers bestens positioniert, da es bereits heute als Anbieter von Komplettlösungen auftritt. Beide Parteien haben über die Konditionen der Transaktion Stillschweigen vereinbart. Die Trützschler-Gruppe hat beschlossen, sich auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren und das Stapelfasergeschäft aufzugeben.
Dr. Roland Fischer, CEO des Oerlikon Konzerns: „Die Übernahme des Stapelfaser-Technologieportfolios von Trützschler ist ein weiterer Schritt im Rahmen unserer Strategie zur Stärkung unserer Position ausserhalb des Filamentgeschäfts, in dem wir bereits Technologie- und Marktführer sind. Mit diesem Schritt können wir die anhaltende Konsolidierung im Chemiefasermarkt nutzen und stellen sicher, dass das Segment Manmade Fibers gestärkt aus der momentanen Marktschwäche hervorgeht und von den langfristig positiven Marktaussichten profitiert.“
Die Stapelfasertechnologie ist eine der Kerntechnologien im Chemiefasermarkt. Im Jahr 2015 wurden 18,5 Millionen Tonnen Stapelfasern hergestellt, was rund 33 % der gesamten synthetischen Faserproduktion entspricht. Die Produktion von synthetischen Stapelfasern beinhaltet folgende Hauptproduktionsschritte: von der Polymerherstellung über die Spinnereiprozesse bis hin zur Ballenproduktion. Dabei wird Flüssigpolymer entweder in einer Polykondensationsanlage hergestellt, oder Polymerchips werden in einer Extrusionsanlage geschmolzen. Stapelfasern werden aus verschiedenen Polymeren hergestellt, darunter Polyester, Polypropylen, Polyamid sowie Recyclingmaterialien (rPET) oder erneuerbare Polymere (zum Beispiel Polymilchsäure, PLA). Die Fasern werden für verschiedene Anwendungen wie Bekleidung, Vliesstoffherstellung, Faserverstärkung, Füllung, Dämmung und weitere Spezialanwendungen eingesetzt.
Georg Stausberg, CEO des Oerlikon Segments Manmade Fibers: „Das ehemalige Fleissner Stapelfaser-Technologieportfolio von Trützschler Nonwovens & Man- Made Fibers GmbH stellt eine ideale Ergänzung unseres Geschäfts dar. Es erweitert unser bestehendes Technologieangebot und unser Servicegeschäft. Darüber hinaus eröffnet es attraktive Geschäftschancen mit bedeutenden Kunden in diesem Bereich. Durch die Kombination der Stapelfaser- Prozesslösungen und wichtigen Komponenten beider Unternehmen können wir weitere Innovationen entwickeln, die unseren Kunden einen Mehrwert bieten. Darüber hinaus werden wir auch das gesamte Servicegeschäft für die bereits installierten Maschinen und Anlagen der Fleissner Stapelfasertechnologie anbieten können.“
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Oerlikon ist ein globales Innovationskraftzentrum für Oberflächentechnik, Polymerverarbeitung und additive Fertigung. Unsere Lösungen und umfassenden Dienstleistungen verbessern und maximieren zusammen mit unseren fortschrittlichen Werkstoffen die Leistung, Funktion, das Design und die Nachhaltigkeit der Produkte und Fertigungsprozesse unserer Kunden und deren Kunden in Schlüsselindustrien. Mit mehr als 12 600 Mitarbeitenden an 207 Standorten in 38 Ländern erwirtschaftete die Gruppe im Jahr 2023 einen Umsatz von 2,6 Milliarden CHF und engagiert sich weiterhin für die industrielle Transformation für eine nachhaltige Zukunft.
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| OC Oerlikon Management AG, Pfäffikon (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Oerlikon übernimmt das Stapelfaser-Technologieportfolio von Trützschler und wird...' auf Swiss-Press.com |
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