In Europa stieg die Nachfrage nach Glasverpackungen. Die Konsumenten schätzten sehr, sich wieder ausser Haus zu treffen, sei es in Restaurants, Cafés, Bars oder Clubs. Aufgrund des Nachfrage-Booms mussten die wieder geöffneten Gastronomiebetriebe ihre Lager aufbauen. Die Vetropack-Gruppe reagierte sofort auf den Wiederaufschwung. Die hohe Lieferbereitschaft und die zusätzlichen Kapazitäten - insbesondere das im November 2020 gekaufte Glaswerk in Moldawien - waren dafür entscheidend.
Die Vetropack-Gruppe verkaufte im ersten Halbjahr 2,89 Mia. Stück Verpackungsglas, 23,0 Prozent mehr als im Vorjahr (2,35 Mia. Stück). Die konsolidierten Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 23,3 Prozent auf CHF 399,2 Mio. (Vorjahr: CHF 323,8 Mio.). Bereinigt um Wechselkurseffekte betrug diese Steigerung 21,6 Prozent. 7,1 Prozent der Erlössteigerung wurde durch das neue moldawische Vetropack-Glaswerk generiert. Da vor allem das Verkaufsvolumen der tiefpreisigeren Produkte wie Glasflaschen für Bier, Mineral- und Süssgetränke zunahm, fiel der Durchschnittspreis der verkauften Glasverpackungen.
Nach einem ersten Geschäftsquartal, das von Unsicherheiten geprägt war, erzielte Vetropack trotz steigender Produktionskosten ein konsolidiertes Halbjahres-EBIT von CHF 46,6 Mio. (Vorjahr: CHF 40,9 Mio). Die EBIT-Marge betrug 11,7 Prozent (Vorjahr 12,6 Prozent).
Der Cash-Flow erreichte CHF 83,7 Mio. (Vorjahr: CHF 75,5 Mio.); die Cash-Flow-Marge lag bei 21,0 Prozent der Nettoerlöse (Vorjahr: 23,3 Prozent). Der konsolidierte Semestergewinn erreichte CHF 40,4 Mio. Im Vorjahr betrug der Semestergewinn CHF 46,3 Mio., weil eine nichtbetriebsnotwendige Immobilie für CHF 11,7 Mio. verkauft wurde. Die Gewinnmarge erreichte 10,1 Prozent (Vorjahr: 14,3 Prozent). Die Vetropack-Gruppe beschäftigte im Berichtszeitraum 3914 Mitarbeitende (Vorjahr: 3414), 479 davon arbeiten im Vetropack-Glaswerk in Moldawien.
Ausblick auf das zweite Halbjahr 2021
Die Vetropack-Gruppe geht davon aus, dass sich das Konsumverhalten im zweiten Halbjahr nicht grundsätzlich verändern wird und plant deshalb die volle Auslastung der erweiterten Kapazitäten. Unter optimalen Bedingungen kann der Umsatz den Wert des ersten Halbjahrs erreichen und die Lager können zusätzlich leicht aufgebaut werden.
Von der bereits deutlich spürbaren globalen Teuerung der Betriebsmittel wie Energie, Rohstoffe, Verpackung und Transport ist auch die Vetropack-Gruppe betroffen. Die Inflation der Produktionskosten wird zu einer generellen Steigerung der Verkaufspreise führen. Wie diese notwendigen Preisanpassungen noch im zweiten Halbjahr umgesetzt werden können, ist jedoch noch offen. Deshalb erwarten wir, dass die EBIT-Marge im zweiten Halbjahr nicht diejenige des ersten Halbjahrs erreichen wird. Das operative Ergebnis für das ganze Jahr 2021 wird jedoch deutlich höher als im Vorjahr ausfallen.
Der Semesterbericht 2021 der Vetropack-Gruppe ist auf dem Internet aufgeschaltet:
Pressekontakt:
Vetropack Holding AG
Johann Reiter, CEO
CH-8180 Bülach
Tel. +41 44 863 34 44
David Zak, CFO
CH-8180 Bülach
Tel. +41 44 863 32 25
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Die Vetropack AG produziert, verkauft und vertreibt Glasverpackungen in der Schweiz. An unserem Standort in St-Prex im Kanton Waadt betreiben wir unser Glaswerk und in Bülach bei Zürich befinden sich unsere Verkaufsbüros.
Wir bieten ein auf die regionalen Bedürfnisse abgestimmtes Vollsortiment. Als einziger Hersteller in der Schweiz sind wir der wichtigste Lieferant von Glasverpackungen für die inländische Getränke- und Lebensmittelindustrie.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
| Vetropack Holding AG (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Vetropack im ersten Halbjahr 2021: Kapazitäten und Nettoerlöse deutlich gesteige...' auf Swiss-Press.com |
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